Simon auf Weltreise

Meine Abenteuer in Neuseeland und Südamerika 2008/2009

What you need to bring to NZ

Posted on | Dezember 15, 2008 | 1 Comment

Man muss schon wirklich gute (resp. reiche) Freunde haben, wenn sie man hier in Neuseeland Besuch erhält, schließlich befindet man sich hier 18.000 km, etwa 20 Flugstunden und viele hundert Euro ärmer von Deutschland entfernt. Doch weil ich gerade in Schreiblaune bin, will ich mich Falko und Tobi einfach mal anschließen, und kurz auflisten, was man auf keinen Fall vergessen darf, wenn man hier Spaß haben will. Neben de gewöhnlichem Blabla empfehle ich zusätzlich:

  • Ein Auto: Falls das nicht in den Rucksack passen sollte, kann man auch hier günstig eins kaufen. Ist vielleicht sogar die bessere Variante, da man schon ab 750 Euro was ordentliches bekommt. Wenn man sich nicht nur in Städten aufhalten will und auch mal was von der tollen Natur sehen will, ist ein Auto auf jeden Fall unabdingbar.
  • Regenjacke: Auch im Sommer ist Regen vorprogrammiert und die Wettervorhersage im TV oder Internet ist meist höchstens für die nächsten 5-10 Stunden (manchmal auch Minuten) aktuell. Regenschirm ist Quatsch, wegen Wind und so.
  • Jagdgewehr mit eingebauter Harpune/Angel: Kann wahlweise eingesetzt werden auf dem Land zum Jagen von Kiwis oder anderen essbaren Lebewesen oder im Wasser zum Fishing.
  • Abenteuer-Lust: Kiwis lieben lange Wanderungen im Matsch, durch Wasser und unbefestigte Brücken, Touristen leider nicht immer. Daher gibt es oft auch ausgebaute Touristen-Highways zu vielen Sehenswürdigkeiten. Der richtige NZ-Urlauber hat aber Angst vor anderen Touristen und wandert lieber tagelang in menschenleerer Natur ins eigene Abenteuer…
  • Outdoor-Equipment: Ein Zelt ist ne tolle Sache. So kann man viele Tracks auch dann noch wandern, wenn die Hütten auf der Strecke bereits ausgebucht sind. Das Putzen der Wanderschuhe vor der Abreise kann man sich übrigens sparen, das erledigen dann die freundlichen Biosecurity-Menschen am Airport kostenlos.
  • Grundkenntnisse der englischen Sprache: Menr braucht man nicht, da die Kiwis hier ihren eigenen Dialekt entwickelt haben, den man eh nicht versteht. Business- und Oxford-English hilft da auch nicht weiter. Rudimentäre Deutsch-Kenntnisse sind außerdem von Vorteil wegen der vielen deutschen Touristen.
  • StudiVZ-Account: Auch wenn man als Informatiker und Datenschützer studiVZ hasst, gibt es bei studiVZ dennoch tausende andere nette Studienkollegen im neuseeländischen Exil, die dort Partys, Stammtische, MItfahregelegenheiten etc. organsieren.
  • Keinen Lonely Planet-Reiseführer: Das Geld für den neuesten LP-Reiseführer kann man sich getrost sparen. Den gibts nämlich hier in jedem Hostel kostenlos zum Mitnehmen zum Tauschen.
  • Perücke oder Schminke: Kann man verwenden, um sich so zu stylen, dass man deutlich älter als 25 aussieht. Dann muss man nämlich nicht ständig seinen Reisepass mitnehmen, wenn man Alkohol im Supermarkt einkaufen will.

So, bevor das hier im absolut Sinnfreien endet, beende ich vorerst meine Tipps und wünsche euch viel Spaß beim Packen!

Pantone Christmas Dinner

Posted on | Dezember 15, 2008 | No Comments

Gestern (Ja, leider am Sonntag!) hatten wir auf der Arbeit unsere Weihnachtsfeier. Falls jemand von euch auf der Suche nach einer Anregung für die nächste Party-Einladung ist, dann dürfte die Idee, die mein Chef diesmal hatte, sicher interessant sein.

Ihr wisst, es ist ja grade Finanzkrise und so. Das Geld ist knapp und wir alles müssen sparen. Auch bei der Weihnachtsfeier. Im letzen Jahr gings noch auf Firmenkosten zum Kajak-Fahren mit großen Dinner für alle, diesmal gabs nur ein kleines aber feines BBQ im Haus von meinem Chef. Für Getränke wurde gesorgt, aber das Essen sollte jeder selbst mitbringen. Um für ein wenig Kreativität zu sorgen, erhielt jeder von uns vor einigen Wochen eine Karte mit vielen “Farb-Kästen” drauf. Auf diesen war die zugehörigen Pantone-Kennziffer gedruckt (für alle Nicht-Grafiker: einfach eine ID für jede einzelne Farbe). Ein Bild von der Einladung ist auch unten zu sehen. Anschließend musste jeder aus einem großen Sack ein Los ziehen, welches man dann zwei dieser Farben zuordnen konnte.
Und genau dieser Farbe sollte dann die Farbe des Essens entsprechen, welches man selbst zur Party mitbringen soll. Verstanden?

Ich hab einmal braun gezogen und dann noch so ein etwas anderes braun. Also hab ich einfach Hotdogs für den Grill mit Brötchen und so mitgebracht. Anscheinend hat die Idee funktionioniert, zumindest gabs am Ende genügend Leckereien zur Auswahl.

Zur Belohnung gab es dann vom Santa Claus für jeden auch ein kleines Geschenk. Aber nichts teures natürlich, ihr wisst ja, Finanzkrise und so. Also gab es solches Mini-Kinderspielzeug für jeden: Klebrige Gummi-Hände, komische Tier-Luftballons, Seifenblasen etc. Ich habe vier Mini-Spielzeugautos bekommen, die sogar automatisch fahren können, wenn man nach hinten schiebt und sie so “aufzieht”. Damit konnten wir dann den ganzen Abend lang spielen, Wettrennen fahren, Crashes bauen und so weiter. Leider sind bereits zwei kaputt gegangen. Das war etwas schade.

Einladung zum Pantone Dinner gardyneHOLT Weihnachtsfeier bei Malcolm Malcolm mittendrin (also rechts) Mein Weihnachts-Geschenk Auf die Seifenblasen war ich etwas neidisch Neo's Geschenk

Advent, Advent, die Sonne brennt

Posted on | Dezember 7, 2008 | No Comments

Juhu, der Sommer hat nun endgültig begonnen! Das habe ich zumindest bei meiner letzten Wanderung am vergangenen Sonntag zu den Pinnacles festgestellt. Die Sonne, die bei gefühlten 35 Grad ständig auf uns nieder brannte, und die etwa 275.921 Stufen, die auf den 700 zu bewältigenden Höhenmeter in den Stein gemeißelt wurden, sorgten dafür, dass diese Tour bisher meine anstrengendste in NZ war. Naja, vielleicht war es auch das Tempo, mit dem mein Begleiter Ricky und ich den Trail gelaufen sind (wir haben 5 statt der angegebenen 7 Stunden gebraucht). Gelohnt hat sich der Ausflug allemal, nicht nur der Ausblick vom Gipfel war herrlich.

Belohnt wurden unsere Mühen dann auf dem Rückweg mit dem wohl größten Eis, das ich jemals gegessen habe. Wahrscheinlich habe ich auch noch nie so schnell ein Eis gegessen. Das musste aber auch sein, sonst wäre es mir weggeschmolzen. Gezahlt haben wir für die drei Riesen-Boller unglaubliche 2,60 Dollar (=1,20 Euro!!!). Schade, dass die Eisdiele ca. eine Autostunde von meiner Wohnung entfernt ist. Sonst würde ich dort jeden Tag Eis essen gehen…

Los geht's! Anstrengender Aufstieg Hohler Baumstamm The Pinnacles: der Gipfel Beim Austieg zu den Pinnacles Aussicht in die Coromandel Region Aussicht vom Gipfel In der Pinncales Hut Riiesiges Eis

Steht auf, wenn ihr Deutsche seid!

Posted on | November 23, 2008 | 1 Comment

Rugby ist ja eigentlich die Sportart Nummer eins in Neuseeland, Cricket ist auch ganz beliebt, aber in den vergangenen Wochen war sogar Fußball hier in Auckland oft das Sport-Thema schlechthin. Denn: Die FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2008 war in Neuseeland! Zwar nur die WM der U17-Frauen, aber dennoch für uns fußballverrückten Deutschen Grund genug, ins Stadion zu fahren und den deutschen Nachwuchs ein wenig anzufeuern.

Die Vorrunde haben die Deutschen mühelos überstanden, also haben wir uns gleich mal Tickets für die Final-Spiele am vergangenen Sonntag besorgt - für 21NZD, also nicht mal 10 Euro! Leider verloren die Deutschen ein paar Tage zuvor in Christchurch das Halbfinale gegen die USA, so dass sie nur im “kleinen FInale” beim SPiel um den 3.Platz antreten konnten.

Nichtsdestotrotz machten wir uns also mit über 20 Mann (darunter sogar ein französischer “Deserteur”) auf den Weg, um - zusammen mit dutzenden anderen Deutschen - einen “Fanblock” zu gründen und die Mannschaft (mehr oder weniger) lautstark zu unterstützen. Die Kiwis waren freilich eine solche Partystimmung auf Sportveranstaltungen nicht gewohnt, fanden aber schnell Gefallen an unserem deutschen Humba-Humba-Fangegrölle.

So gelang den deutschen Mädels mühelos ein ungefährdeter 3:0 Sieg gegen England und somit ein erfolgreicher Abschluss der allerersten Fußball-WM der U17-Frauen. Im eigentlichen FInale schlug anschließend Nordkorea in einer spannenden Party überraschend die USA mit 2:1 nach Verlängerung.

Ob ein “geworfenes” Tor nach einen Einwurf (geschehen beim 0:1 für die USA) allerdings regelkonform ist, bezweifle ich immer noch. Naja, Frauen und Fußball… ;-)

Unser Fan-Block Seltenheit: Franzose als Deutschland-Fan North Harbour Stadium Dort sitzt Franz Beckenbauer Deutsche U17 Frauen Die Ränge füllen sich... Juhu, wir sind im Fernsehen! Die Mannschaft feiert mit uns Die Koreanerinnen freuen sich über den Titel

Rolling…and…Action!

Posted on | November 23, 2008 | 3 Comments

Kaum ist mein Job als Voice-Over Artist vorbei, beginnt schon meine nächste Karriere - diesmal als Schauspieler in einem Werbespot. Schuld daran ist mein Kollege Bon, der mich gebeten hat, einem Freund (=Gino) zu helfen, welcher noch einen Hauptdarsteller für einen Commercial Spot für einen Tea-Shop suchte.
Da ich am vergangenen Samstag noch nichts anderes geplant hatte, habe ich einfach mal zugesagt.

Ich habe es auf jeden Fall nicht bereut! Neben der tollen Erfahrung, einmal Teil einer professionellen Film-Crew zu sein (natürlich mit Storyboard, Spotlights und sonstigem High-Tech Equipment) habe ich außerdem wieder einmal ein paar nette Leute kennengelernt.

Die Story des Werbespots in Kürze: Ein schüchterner Geek (=ich, haha ;-)) trifft zufälligerweise ein paar Mal ein hübsches Mädel (=Andy), schafft es aber nicht, sie anzusprechen. Im Tea Shop schließlich sorgt der achso tolle Tee und sein Aroma dafür, dass beide aufeinander aufmerksam werden und sich miteinander unterhalten.

Gedreht wurde an mehreren Locations in Auckland, unter anderem in einer nachgestellten Bücherei, im Park und natürlich im Tea Shop selbst. Die Post-Production sollte in ein paar Tagen beendet sein, dann gibts vielleicht auch einen Link zum fertigen Video.
Geld gibt’s für meine Tätigkeit diesmal nicht, da der Erlös einem wohltätigen Zweck gespendet wird. Also habe ich durch meine Arbeit sogar noch etwas Gutes für die Welt getan :-)

Riesiger Santa Claus in der City After Show Chillin mit Gino Bon - mein künftiger Manager Film-Location im Park Uuuuund Action! Der Tea war sogar wirklich lecker... Meine Film-Partnerin Andy Ich in der Hauptrolle High-Tech Equipment Director Gino gibt Anweisungen


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