Simon auf Weltreise

Meine Abenteuer in Neuseeland und Südamerika 2008/2009

Sweet as bro!

Posted on | Januar 28, 2009 |

Puh, geschafft! Back in Auckland! Ich kann’s noch gar nicht glauben, dass ich in ein paar Stunden im Flieger nach Buenos Aires sitzen werde und das schoene Neuseeland hinter mir zurueck lassen muss. Die Zeit vergeht momentan einfach viiieeel zu schnell…

In der vergangenen Woche konnte ich zumindest noch einmal in vollen Zuegen die neuseelaendische Einzigartigkeit geniessen. Nach einer Uebernachtung in einem netten Hostel (das Wort “Farm” trifft es wohl eher) im Norden Otagos machte ich mich auf zum Mt. Cook National Park. Nein, diesmal bin ich nicht gewandert, aber in einem huebschen Museum und auf einem kleinen Spaziergang zu einer Aussichtsplattform bekam man trotzdem einen recht schoenen Blick auf den Gipfel und einen guten Einblick in die Geschichte und die Besonderheiten des hoechsten Bergs in Neuseeland (3750m).

Weiter gings durch das wunderschoene Mackenzie-Country zum Lake Tekapo, wo ich ein letztes Mal mein Zelt auspackte und am Abend den wohl tollsten meiner bisherigen Sonnenuntergaenge hier in Uebersee erleben konnte. Ich denke, die Bilder unten sprechen fuer sich…

Hostel in North Otago Auf dem Weg zum Mt. Cook Mt. Cook National Park Museum am Mt. Cook Am Fusse des Mt. Cook Mt. Cook National Park NZ Flagge Zeltplatz am Lake Tekapo Soonenuntergang am Lake Tekapo Soonenuntergang am Lake Tekapo

Nach einer weiteren, stundenlangen Autofahrt zum Arthur’s Pass und meiner ersten Uebernachtung auf meiner Reise in einem “Nicht-BBH-Hostel”, stand schliesslich meine letzte Wanderung hier in NZ auf dem Programm. Ziel war der Avalanche Peak auf etwa 1800 Metern. Die Wanderung selbst verlief endlich mal wieder auf einem richtigen “Tramping Track”, also ohne breitem Wanderweg, mit steilen Anstiegen, ueber hohe Steine und durch alpine Landschaft. Das Wetter war allerdings hervorragend, so dass es am Gipfel zwar unglaublich windig, aber ansonsten recht einfach zu wandern war. Oben angekommen, bekam ich sogar einen seltenen Kea-Vogel zu Gesicht.

Auf dem Weg zum Arthurs Pass Castle Hill Am Avanalche Peak Ein Kea Ausblick vom Avalanche Peak Schafherde mitten auf der Strasse

Zurueck in Christchurch, der groessten Stadt auf der Suedinsel, habe ich mich erst einmal mit Jason, meinem ehemaligen Arbeitskollegen, und seiner Freundin Rachel getroffen. Gemeinsam konnten wir dann das sonnige Wetter bei ein paar Bierchen im Park geniessen. Frisch rasiert und wieder mit kurzen Haaren musste ich dann am Sonntag mittag aber endgueltig aufbrechen zu meiner zweitaegigen Autofahrt von Christchurch zurueck nach Auckland. Unterwegs musste ich leider feststellen, dass es doch keine so gute Idee war, das bereits abgelaufene Speight’s Bier am Vorabend zu trinken (gab es halt im Supermarkt zum Super-Sonderpreis zu kaufen), aber nichtsdestotrotz kam ich dann gestern nach zwei Ubernachtungen unterwegs und gefuehlten 40 Grad im Auto wieder gesund und munter in Auckland an.

Dort gabs gestern dann noch ein Abschiedsbier mit Bon und Ivone, einen letzten Besuch beim deutschen Stammtisch und eine letzte Uebernachtung auf neuseelaendischem Boden in meiner ehemaligen flat in Ponsoby. Das Auto habe ich auch wieder abgegeben - nach ueber 5 Wochen und mehr als 6000km.

Hier sitze ich also nun und warte auf Bon, der mich zum Flughafen fahert. Wieder nur mit einem grossen (und einem kleinen) Rucksack als einzigen Besitz ausgestattet und bereit fuer weitere acht abenteuerliche Wochen in Suedamerika.
In diesem Sinne: Sweet as, no worries und good bye New Zealand!

Artisten am Cathedral Square Ein Auto am Haus Jason and Rachel Godd bye, South Island Tongariro National Park Sonnenutergang am Lake Taupo Ivone Bon Bereit zum Abflug

Comments

One Response to “Sweet as bro!”

  1. Martin B
    Januar 28th, 2009 @ 17:09

    mannmannmann da kann man wirklich ein wenig neidisch werden wenn man deine fotos sieht. es muß wirklich sehr schön dort drüben sein, sehr tolle bilder. ich wünsch dir weiterhin viel spaß und glück auf deiner reise, und berichte doch bitte weiter so ausführlich - ist wirklich interessant zu lesen und zu sehen wie es sich in anderen ländern lebt. keep it rolling

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