Simon auf Weltreise

Meine Abenteuer in Neuseeland und Südamerika 2008/2009

Im Land Mordor

Posted on | November 2, 2008 |

Das vergangene Wochenende hieß zwar “Labour Weekend”, viel gearbeitet wurde aber trotzdem nicht. Vielmehr handelte es sich um ein verlängertes Wochenende, da am Montag ein Feiertag (”Tag der Arbeit” oder doch besser: “Tag der Nicht-Arbeit”?) war. Beste Gelegenheit also, um wieder einmal auszubrechen aus der Großstadt-”Idylle”, hinein ins ländliche Abenteuer. So richtig viel Abenteuer (Trekking etc.) war leider nicht drin, was größtenteils auch am Wetter lag, das es leider nicht immer gut mit uns meinte. Nichtsdestotrotz ist am Ende durchaus ein recht schöner Trip dabei herausgekommen.

Diesmal mit an Bord: 2xChristian, Henning, Steffi (alle Deutschland), Josh, Julien (beide Frankreich) und Jessie (Kanada), die meisten davon übrigens als Praktikanten bei greenpeace tätig. Ständig begleitet von einem buntem Sprachwirrwarr aus Deutsch, Französisch und natürlich Englisch machten wir uns also am Samstag morgen in aller Frühe mit zwei Autos auf den Weg zu unserem 3-Tages-Trip (mein erster Mehrtagesausflug hier in NZ übrigens!).

Erste Station waren die Waitomo Caves etwa 2,5 Autostunden von Auckland entfernt. Auch wenn die Stalagmiten/Stalagtiten und grünen Glühwürmchen auf jeden Fall ganz nett anzuschauen waren, haben sich die knapp 40 Dollar Eintritt für eine 45minütige Führung nicht wirklich gewohnt. Unverschämterweise wurde im letzten Jahr auch noch der Studentenrabatt gestrichen. Und Fotografieren durfte man auch nicht. Schade.
Weiter gings in den Tangariro National Park, dem vielleicht atemberaubendsten Fleckchen Erde auf der Nordinsel. Das könnte man sich zumindest gut vorstellen, wenn man die Fotos in Büchern sieht und weiß, dass dieses Vulkan-Gebirge als LoR-Schauplatz für das Land Mordor und den Schicksalsberg diente. Uns blieben diese tolle Anblicke leider größtenteils verwährt, da alle Berge tief in Wolken verhüllt waren. Einen kurzen Spaziergang zu einem nahegelegenen Wasserfall hat das Wetter aber trotzdem zugelassen. Ende Dezember werde ich allerdings auf jeden Fall nochmal hierher für eine ausgedehntere Wanderung zurückkehren - hoffentlich bei besserem Wetter.

Nach unserer ersten Übernachtung in einem Hostel am Lake Taupo (übrigens: das größte Binnengewässer in NZ), gings am Sonntag bei nur unwesentlich besserem Wetter nach einen kurzem Fußmarsch entlang des Waikato River (übrigens: der längste Fluss in NZ) vorbei an den Huka Falls und hinein in einen Spa Park. Dort gibt es “heiße” Wasserläufe, welche durch Wärme aus dem Erdinneren auf Badewannen-Temperatur beheizt werden - von Natur aus wohlgemerkt, also ohne Zutun des Menschen! Gerade wenn es regnet, fühlt sich das echt angenehm an.

Ein kurzer Abstecher über Rotorua - eine Stadt, in der es immer nach Schwefel riecht nach verfaulten Eeiern stinkt - führte uns schließlich nach Whakapane, dem Ort mit einem liebenswerten Hostel für unsere zweite Übernachtung. Am Montag war endlich sonniges Wetter und somit ein Abstecher am Strand angesagt, zunächst am Ohope Beach im östlichen Teil der Bay of Plenty. Nachmittags traten wir dann die lange Heimreise an, erholten uns nochmal in der Sonne bei einem kurzen Zwischenstopp am Beach in Mt. Whanganui und erreicht am Abend schlussendlich wieder “unser” (mehr oder weniger) geliebtes Auckland.

Karte mit eingezeichneten Stationen der Tour folgt demnächst…

Josh liebt die Gefahr! Henning, Christian, Steffi Christian, Steffi, Christian, Josh, Julian Jessie Wasserfall nahe Whakapapa Tongariro National Park Picture Time! Am Lake Taupo Huka Falls Josh und Henning Seltsame Pflanze Waikato River Schwarzer Schwan in Rotorua Möwe in Rotorua Ohope Beach Mt. Whanganui

Comments

3 Responses to “Im Land Mordor”

  1. Falko
    November 2nd, 2008 @ 15:19

    Wie geil, du hast Henning getroffen, bzw er dich… Sehr cool, ich muss auch noch zu Meike und Miguel - IMIConnections… :)

    keep it real

  2. jan
    November 3rd, 2008 @ 13:13

    als ich damals den tangariro crossing gelaufen bin, waren 30+°C. die narben von den brandblasen auf meinen armen habe ich immer noch.

  3. Simi
    November 4th, 2008 @ 02:32

    @jan: hehe, ja, dann kommt sicher echt “Vulkan”-Stimmung auf
    @falko: jo, Henning wohnt und arbeitet ja auch hier in Auckland Central, da läuft man sich schon das ein oder andere Mal übern Weg :)

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